Jahrestagung der ISZG In Hamburg

Vom 3. Oktober bis 6. Oktober fand die Jahrestagung der Internationalen Stefan Zweig Gesellschaft in Hamburg statt. Das Organisationsteam hatte für ein außergewöhnliches, anspruchsvolles Programm gesorgt, das auch mir (als neuem Mitglied), seit fast zwanzig Jahren in Hamburg lebend, viel Neues und Erkenntnisreiches bot:

Besonders belebend empfand ich die persönlichen Begegnungen und Gespräche mit den Mitgliedern, deren Liebe zu Stefan Zweig dauerstrahlte. Ich kann nur jedem Stefan Zweig-Liebhaber eine Mitgliedschaft bei der ISZG ans Herz legen.
Mit erhöhter Temperatur fieberte ich meinem Auftritt am Sonnabend auf der Rickmer Rickmers entgegen. Mein letzter Vortrag vor größerem Publikum lag ja auch schon mehr als zehn Jahre zurück. Für meinen Bericht über die ungewöhnliche Reise der Schachnovelle war mir viel Zeit eingeräumt worden. Mit großer Neugier folgten die Mitglieder meiner Präsentation und konnten auch das Buch mit all seinen Gastgeschenken = „Souvenirs“ in Augenschein nehmen. Den Abschluss krönte ich mit einer Video-Botschaft von Daniel Birnbaum, der darin die Grundthese seines Buches über seinen Großvater, „Dr. B“, zusammenfasste und so die Mitglieder der ISZG mit einer neuen literarischen „Enttarnungsvariante“ des Dr. B. der Schachnovelle überraschte. Leider hatte Daniel Birnbaum aus Termingründen den ursprünglich geplanten Auftritt als Überraschungsgast absagen müssen. Stattdessen hatte er mir ein persönliches Video, gedreht von seiner Tochter in Stockholm, übersandt.


Um meinem Schachnovellen-Paket auch von diesem unvergesslichen Abend etwas Bleibendes mit auf den Weg zum Endziel in die USA, mitzugeben, hatte ich eine Grußkarte vorbereitet, die nun alle anwesenden Gäste unterschrieben.

Damit wurde dieser Abend während der ISZG-Tagung zu einer weiteren Gast-Station für die reisende Schachnovelle.

Und noch ein weiteres wertvolles Geschenk erhielt die reisende Schachnovelle:

Elke Rehder, meine treue Ratgeberin im Projektverlauf, hatte für diese ISZG-Tagung einen gesonderten Holzschnitt mit Schachnovellen-Bezug in kleiner Auflage gefertigt. Die Nr.1 dieser Auflage legte sie der Schachnovelle als Begleiter bei. Herzlichen Dank dafür.

Hildemar Holl, Rudolf Angeli, Elke Rehder)
(Bild-Copyright: Peter Wendt, Hamburg)

So endete dieser Abend: Schachnovelle und ich reich beschenkt.

Wer sich eine kleine Bildergalerie von diesem Abend auf der schönen Rickmer Rickmers ansehen möchte, folge bitte diesem Link.
Alle Fotos machte mein Freund Peter Wend. Bitte beachten sie sein Bild-Copyright, Peter Wendt, Hamburg !

Und wer gerne die Video-Botschaft von Daniel Birnbaum und seine Schilderungen über seinen Großvater Immanuel Birnbaum (Dr. B.) als vermutlichen Namensgeber für Dr. B. in Zweigs Schachnovelle sehen möchte, findet sie hinter diesem Link. Das Video ist mit jedem gängigen Media-Player abspielbar.

Zum Schluss einen ganz herzlichen Dank an dieser Stelle
allen Mitgliedern der ISZG und seinen Vorständen
Malte Godglück und Hildemar Holl!
Sie haben der reisenden Schachnovelle eine tolle Abschiedsparty geschenkt!

Leonardo

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