Mitte Juni 2018: das Warten hat ein Ende

Vor einigen Tagen erhielt ich von Kristina Michahelles die erlösende Nachricht: die reisende Schachnovelle ist endlich in Rio eingetroffen. Frau Michahelles wird das Buch an den Metropolenvorort bringen, an dem StefanZweig die letzten Jahre seines Lebens verbrachte und an dem er diese großartige Novelle verfasste, Petrópolis. Die CasaStefanZweig ist mittlerweile zu einem vielbesuchten Museum umgestaltet und zu einer weltbekannten Kultstätte des Autors geworden.

Kristina Michahelles hat in diesen Tagen viel zu tun mit den Vorbereitungen für ihre Ehrung, die ihr demnächst zuteil wird, dennoch wird sie sich um das alleinreisende Buch kümmern – wie sie schrieb- und das Buch für die Weiterreise anreichern, wie alle Gastgeber vorher.

Eigentlich könnte hier in Petrópolis, dem Sterbeort von Zweig, auch die Schachnovellenreise enden; so auch meine erste Reiseplanung für das Buch. Doch dann kam mir die Idee weiterer, ergänzender Stationen aufgrund der außergewöhnlichen vierfachen (Zweigs vier Typoskripte) „Geburtsorte“ der meisterlichen Novelle.

Daher sieht der Reiseplan als nächstes Ziel BuenosAires vor. Dort war im Dezember 1942 die Schachnovelle im Verlag Pigmalion erstmals auf deutsch erschienen. Drei Monate nach der „echten“ Erstausgabe auf portugiesisch in Rio.

(Leonardo)

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