18.12.2017 Elke Rehder illustriert die reisende Schachnovelle

Ich suche in der Schachnovelle nach mir bekannten Textpassagen, die mich seit Jahrzehnten zu Gemälden, Zeichnungen und Grafiken inspirieren. Ich finde sie in dieser Buchausgabe auf den Seiten 35, 63, 64, 68, 71 und 75. Es sind folgende Textstellen:

  • „Jemand, der auf neun Züge im voraus ein Matt berechnen konnte, musste ein Fachmann ersten Ranges sein, …“

  • „Vielleicht, überlegte ich, könnte ich mir in meiner Zelle eine Art Schachbrett konstruieren und dann versuchen, diese Partien nachzuspielen; …“

  • „Die Umstellung war restlos gelungen: ich hatte das Schachbrett mit seinen Figuren nach innen projiziert …“

  • „Ich war durch meine fürchterliche Situation gezwungen, diese Spaltung in ein Ich Schwarz und ein Ich Weiß zumindest zu versuchen, um nicht erdrückt zu werden von dem grauenhaften Nichts um mich.“

  • „… ich fieberte als Ich Schwarz nach jedem Zuge, was das Ich Weiß nun tun würde.“

  • „…dass ich durch das selbständige Ersinnen von Partien mit einemmal den Boden unter den Füßen verlor und ins Bodenlose geriet.“

Der untere Seitenrand in dieser Buchausgabe bietet gerade genug Platz für kleine Federzeichnungen. Somit erhält dieses Buch nun sechs Illustrationen zu der 1942 von Stefan Zweig verfassten Schachnovelle.

Rehder_SN_S_35

Rehder_SN_S_63

Rehder_SN_S_64

Rehder_SN_S_68

Rehder_SN_S_71

Rehder_SN_S_75

(Elke Rehder)

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